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Mehr Telefon- und Internet-Abzocke im letzten Jahr Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz veröffentlicht Zahlen Die folgende Pressemeldung wurde nicht redaktionell von xdial.de bearbeitet. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat 2009 einen Anstieg der Beratungsgespräche zu Telefon- und Internet-Abzocke verzeichnet. Obwohl Telefonwerbung ohne Einverständnis der Angerufenen seit August 2009 gesetzlich verboten sei, gingen "aggressives Marketing und unlauteres Geschäftsgebaren zahlreicher Call-Center" unverdrossen weiter, sagte die Verbraucherzentralen-Chefin Ulrike von der Lühe am Donnerstag bei der Vorstellung des Tätigkeitsberichts 2009 in Mainz. Insgesamt stieg die Zahl der Beratungen um 2 100 auf 127 400. 18 780 Menschen aus Rheinland-Pfalz suchten im vergangenen Jahr Hilfe, weil sie oder ihre Angehörigen Opfer unseriöser Telefongeschäfte oder Abzocke auf Internet-Portalen geworden waren. Das war ein Anstieg von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von der Lühe forderte deshalb eine Gesetzesänderung, wonach telefonisch abgeschlossene Verträge von den Betroffenen noch einmal schriftlich bestätigt werden müssen. Auch die Zahl der Beratungen im Bereich der Finanzdienstleistungen stieg im Krisenjahr 2009. "Bislang ist nicht erkennbar, dass die Geldhäuser aus ihren Beratungsfehlern etwas gelernt haben", sagte die Bereichsreferentin Sylvia Beckerle mit Bezug auf das Ergebnis eines Bankentests der Stiftung Warentest von September 2009. So verlören Verbraucher auch weiterhin viel Geld durch falsche und zu teuere Finanzprodukte, fügte sie hinzu. Aus diesem Grund habe die Verbraucherzentrale ihr persönliches Beratungsangebot zu Themen wie Geldanlage, privater Vorsorge und Falschberatung durch Banken oder Finanzvermittler an mehreren Standorten ausgeweitet. (xdial.de)
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