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Anonymisierungs-Software hält Versprechen meist ein Computer Bild testete entsprechende Programme Computerprogramme, die den Anwendern anonymes Surfen im Netz versprechen, halten diese Zusage zum größten Teil auch ein. Bei einem Test von acht Lösungen durch die "Computer Bild" bauten sieben einen "effektiven Tarnschild beim Abruf normaler Internetseiten" auf. Nur eine versagte bei immerhin 8 von 100 Versuchen, berichtet die in Hamburg erscheinende Zeitschrift (Ausgabe 24/2009). Dies und der hohe Preis von 60 Euro für die einjährige Nutzung brachten dem Programm das Urteil "mangelhaft" ein. Dagegen schnitten drei Lösungen, die mit 70 bis 80 Euro aber auch teurer sind, mit "gut" ab. Die beste Note (1,80) erhielt der "CyberGhost VPN 6". Die Tester lobten, dass das Programm vom Anbiter S.A.D. im Gegensatz zu den dahinter platzierten "ArchiCrypt Stealth" von Patric Remus (2,32) und "Internet Anonym VPN" von Steganos (2,41) die Internetverbindung nicht bremst. Die Gratis-Lösungen "UltraSurf 9.6c" von Ultra Reach und "Tor Vidalia" von The Tor Project schnitten mit "befriedigend" ab. Der ebenfalls kostenlose Online-Dienst "Anonymouse" musste sich mit der Note "ausreichend" zufriedengeben - unter anderem deshalb, weil sich Nutzer nur unverschlüsselt mit der Webseite verbinden können. Anonymisierungs-Software soll verhindern, dass Dritte ermitteln, welche Seiten ein Anwender aufgerufen hat. Das bewerkstelligen die meisten Lösungen, indem sie Seiten-Anfragen über eine verschlüsselte sogenannte VPN-Verbindung an den Provider schicken. Er sieht dann nur noch, dass Daten geflossen sind, kann aber nichts mehr damit anfangen. Die Polizei kann das im Ernstfall sehr wohl, muss dafür aber erhöhten Aufwand betreiben. (dpa / xdial.de)
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