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QSC AG will deutsche Kabelnetze mit DSL-Technik aufrüsten

Kölner Carrier entwirft kostengünstige Alternativen für interaktive Breitbanddienste

21.05.2003 - Das Kölner Telekommunikationsunternehmen QSC AG glaubt nicht an eine schnelle Digitalisierung der deutschen Kabelnetze. Er setzt auf DSL.

„Deutschland ist ein DSL-Land“, erklärte Markus Metyas, Vorstandmitglied Finanzen der Kölner QSC AG, heute auf dem Euroforum Kongress „Die Zukunft der Kabel-TV-Netze“ in Köln. So werden für Deutschland bis 2006 nach einer IDC-Studie von November 2002 rund 13,3 Mio. Breitbandanschlüsse erwartet, davon 81 Prozent DSL, lediglich 13 Prozent Kabel und 6 Prozent über andere Techniken.

Statt die Kabelnetze auf Netzebene 3 und 4 kostenintensiv und flächendeckend mit herkömmlicher Kabeltechnik aufzurüsten, schlägt der Kölner Carrier daher die gemeinsame Nutzung des DSL-Netzes für den Internet-Zugang von TV-Kabelkunden vor.

Erst bei nachgewiesener Nachfrage könnte die Aufrüstung der Infrastrukturen für Internetdienste damit schrittweise erfolgen. „Mit Hilfe der DSL-Infrastruktur ergeben sich so signifikant reduzierte Investitionen für Modernisierung der Netzebene 4“, so Metyas heute in Köln. QSC sieht deshalb beim Wettlauf um die Internet-Kundschaft die DSL-Technik für die Kabelfirmen eine perfekte Ergänzung zum Kabel.

(Georg Stanossek)

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