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Tele2 geht gerichtlich gegen Interconnection-Aufschlag fürs Ortsnetz vor Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Köln
Durch den Aufschlag würden sich die Einkaufspreise der Call-by-Call-Anbieter drastisch erhöhen: In der Nebenzeit müssten sie inklusive Mehrwertsteuer rund 1,5 Cent an die Telekom bezahlen, in der Hauptzeit knapp 2 Cent pro Minute. Es entstünde die Situation, dass Tele2 für ein Ortsgespräch einen höheren Preis an die Deutsche Telekom bezahlt als für ein Ferngespräch. „Dieser Aufschlag schädigt vor allem Firmen wie uns, die zuverlässige Services und langfristige Kundenbeziehungen aufbauen wollen und dafür viel zu investieren bereit sind“, so Roman Schwarz, Executive Vice-President Central Europe von Tele2. Das schwedische Unternehmen, das rund 18 Millionen Kunden in 22 europäischen Ländern mit Telekommunikationsdienstleistungen versorgt, wird jährlich rund 15 Millionen Euro zusätzlich in Deutschland investieren, um die hohen Anforderungen der Regulierungsbehörde an die Call-by-Call-Anbieter im Ortsnetz erfüllen zu können. (Georg Stanossek)
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