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ITU: Zahl der Breitbandanschlüsse 2002 um 72 % gestiegen Korea führend bei Versorgung - Größte Nachfrage bei Privatkunden
Die Republik Korea ist laut ITU-Report international führend mit einer Penetration von 21 Anschlüssen je 100 Einwohner. Es folgen Hong Kong (China) mit 15 und Kanada mit mehr als 11 Highspeed-Anschlüssen je 100 Einwohner. Deutschland belegt in diesem Ranking mit 3,9 Anschlüssen je 100 Einwohner lediglich Platz 17. Die größte Nachfrage kommt laut ITU von den privaten Nutzern der Datenautobahnen. "Die Breitbandanschlüsse kommen zu einer Zeit in der das umwälzende Potential des Internet noch gar nicht vollständig ausgereizt ist," erklärt Dr. Tim Kelly, Head of the Strategy and Policy Unit bei der ITU. Der Schub für die Wirtschaft durch Breitband und Internet im Alltagsleben sei aber bei weitem nicht so groß, wie es das Aufkommen von Mobilfunk und Internet in den 90er Jahren gewesen seien. Ende 2002 wurden kommerzielle Breitbanddienste in 82 von weltweit 200 Wirtschaftsräumen angeboten, so die ITU. Fünf Prozent aller Nutzer des Internet weltweit verfügen inzwischen über einen Breitband-Zugang. Der neue Report ist ab heute im ITU-Buchshop für 100,- CHF zu haben unter: http://www.itu.int/itudoc/itu-d/indicato/ibroad03.html Auf der Telecom 2003 in Genf wird es drei Veranstaltungen zum Thema Breitband geben: "Technologies for Broadband" Mo 14:30 bis 16:00h), "New Models for Broadband Content"(Di 14:30 bis 16:00) und "The Business of Broadband" (Di 16:30 bis 18:00). (Georg Stanossek)
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