Durch den gestern bekannt gegebenen Vertragsabschluss zwischen dem Mobilfunkunternehmen O2 und ISIS Multimedia Net wird es künftig allen O2-Kunden möglich sein, auch in den WLAN-HotSpots von ISIS kabellos zu surfen und dies über ihren Anbieter O2 abrechnen zu lassen. ISIS betreibt derzeit 15 Standorte und beabsichtigt eine Ausweitung auf 30 noch in diesem Jahr.
Noch weiter geht dieses so genannte Roaming, das ähnlich wie beim Mobilfunk die Kommunikation von einem Anbieternetz ins andere ermöglicht, mit BerlinNet in Deutschlands Hauptstadt. Das Abkommen gilt hier in beide Richtungen, d.h., dass sowohl BerlinNet-Kunden in den ISIS HotSpots als auch ISIS Kunden in den mehr als 30 BerlinNet-HotSpots ins Internet gehen können. ISIS Kunden erhalten die Abrechnung bequem über ihre ISIS Telefonrechnung.
Die Benutzung eines zu kaufenden Vouchers mit ID- und PIN-Nummer erübrigt sich also für sie, weil die von der heimischen Anwendung geläufigen Einwahldaten auch für unterwegs gelten. ISIS rechnet damit über das eigene Zentralsystem bereits rd. 50 bundesweite HotSpots ab und befindet sich in den TOP Ten Deutschlands aktivster HotSpot-Betreiber.