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Telekom-Beschäftigte sollen weniger verdienen Gewerkschaft: Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich nicht diskutabel
Bislang endet der Kündigungsschutz in der dominierenden Festnetzsparte mit ihren rund 120.000 Mitarbeitern im kommenden Jahr. Neben der Verkürzung der Arbeitszeit will die Telekom in den Verhandlungen mit der Gewerkschaft zudem einen moderaten Tarifabschluss, eine geringere Ausbildungsquote und Differenzierungen bei der Entlohnung erreichen. Franz Treml, Vizevorsitzender der Gewerkschaft Verdi, bezeichnete die Vorschläge im Berliner Tagesspiegel als "den Gipfel der Zumutung". Eine Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich sei nicht diskutabel, sagte er. Im November sind Gespräche zwischen der Telekom und Verdi geplant, bei denen es um Arbeitszeitmodelle bei der Telekom gehen soll. Der derzeitige Tarifvertrag hat jedoch noch eine Laufzeit bis Mai 2004. "Mit der Forderung nach einer moderaten Lohnrunde schießt Herr Klinkhammer zu früh", so Treml. (Georg Stanossek)
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