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VATM: Interconnection-Tarife nicht zu Gunsten der DTAG ändern IC-Preise sind schon jetzt insgesamt zu hoch
Mit ihrem Antrag, bewegt sich die Forderung der Telekom für die Tarifstufe I - also für Unternehmen mit 475 Zusammenschaltungspunkten- auf dem Niveau der derzeit gültigen Preise, während sie die Tarife der Stufe II - für Unternehmen, die ihr Netz an nur 23 Punkten mit dem der Telekom zusammenschalten - ab dem 01.07.2004 um ca. 10 Prozent erhöhen will. Aus heutiger Sicht sind diese IC-Preise aufgrund der technischen Weiterentwicklung und der teilweise deutlich niedrigeren europäischen Vergleichspreise nach Einschätzung des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) jedoch insgesamt zu hoch. "Darum", so Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM, "fordern wir die Regulierungsbehörde auf, auch bei der nun anstehenden Entgeltermittlung den Kostenmaßstab der effizienten Leistungsbereitstellung konsequent anzuwenden und die IC-Preise der bisher seitens der RegTP angewandten Vergleichsmarktmethodik entsprechend abzusenken. Ansonsten," befürchtet Grützner, "würde der DTAG letztlich bescheinigt, dass sie zu teuer verkaufen darf und ihr zusätzliche Mittel zufließen, die sie zusätzlich gegen den Wettbewerb einsetzen könnte." (Georg Stanossek)
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