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Berlinwasser macht Arno Waschkau zum neuen Berlikomm-Chef Differenzen zu strategischer Ausrichtung des City-Carriers
Als Gründe für den Leitungswechsel gaben Gesellschafter und Aufsichtsrat das zu schleppende Tempo bei der Sanierung der Berlikomm an, berichtete die Berliner Zeitung am Donnerstag. Der Telekommunikationsanbieter sei hoch verschuldet, habe aber in diesem Jahr erstmals ein positives operatives Ergebnis erzielt. Mitte des Jahres wurden 40 Arbeitsplätze bei Berlikomm abgebaut. Derzeit beschäftige das Unternehmen 140 Mitarbeiter. Diese hätten bereits ihren Beitrag zur Sanierung des Unternehmens geleistet und auf zehn Prozent ihres Gehaltes verzichtet. Laut Rüdiger Kramer waren die Positionen zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens zum Schluss nicht mehr zu überbrücken. "Die Key Accounts in Berlin sind begrenzt. Im Privatkundensegment und bei den DSL-Anschlüssen ist dagegen eine hohe Penetration gut möglich. Die Holding ist aber nicht bereit, ein entsprechend hohes Wachstum auch zu finanzieren", erklärte Kramer einem Pressebereicht zufolge am Mittwoch. (Georg Stanossek)
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