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Telekom und Verdi einigen sich auf 34-Stunden-Woche

Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis 2008 verlängert

25.03.2004 - Die Deutsche Telekom AG hat gemeinsam mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ein Beschäftigungsbündnis mit Auswirkung auf 120.000 Beschäftigte vereinbart.

Nach sieben Verhandlungsrunden konnte am 23. März eine Einigung für die Mitarbeiter der Deutschen Telekom AG, d.h. Konzernholding und T-Com, erzielt werden. Beide Vertragspartner haben ein Gesamtpaket vereinbart, das auch weiterhin belastbare Lösungen für beschäftigungssichernde Maßnahmen und einen sozialverträglichen Personalabbau beinhaltet.

Es wurde vereinbart, die Wochenarbeitszeit (WAZ) von 38 auf 34 Stunden zu verkürzen. Die Regelung gilt für die Arbeitnehmer der tariflichen Entgeltgruppen der T-Com sowie der Konzernholding rückwirkend zum 1. März 2004. Diese Arbeitszeitverkürzung soll ab 1. April 2004 ebenfalls auf die 50.000 Beamten angewandt werden. Bei der Absenkung auf 34 Stunden erfolgt ein Teillohnausgleich von 1,5 Stunden, so dass 35,5 Stunden bezahlt werden. Die WAZ-Absenkung schafft Raum für zusätzliche 10.000 Arbeitsplätze und die Möglichkeit, die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen. Dadurch können sowohl Beschäftigte der Vivento in die Betriebe zurückkehren als auch bereits geplante Versetzungen zu Vivento vermieden werden.

(Georg Stanossek)

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