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Service-Rufnummern machen 7% vom Festnetzumsatz aus WIK-Prognose: 50% Zunahme für Customer Care- und Vertriebsmehrwertdienste Die Studie untersucht die wirtschaftliche Bedeutung und den Kundennutzen der Auskunfts- und Mehrwertdienste. Ziel der Studie ist es, die quantitative Bedeutung, das Potential und die Dynamik dieses Marktsegmentes darzustellen. Inhaltlicher Schwerpunkt sind marktstrukturelle und wettbewerbliche Aspekte dieses Marktsegmentes. Darüber hinaus wurden Tarifstrukturen und Abrechnungsverfahren untersucht. "Auskunfts- und Mehrwertdienste tragen mittlerweile fast 7% zum Umsatz in der Festnetzkommunikation bei", erläutert Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM, die Ergebnisse der Studie. "Der Wettbewerb in diesem Marktsegment hat dazu geführt, dass neue Arbeitsplätze entstanden sind, sowohl im technischen Sektor als auch im Kundenservice." Das Marktvolumen der Auskunfts- und Mehrwertdienste schätzt die Studie auf fast 2 Milliarden Euro, wobei der größte Anteil mit 43% auf sogenannte Vertriebs-Mehrwertdienste entfällt. Sie umfassen die Rufnummern mit den Gassen 0190, 0900 und 0137. Hauptumsatzträger sind die Premium Rate-Dienste im Bereich 0190/0900. Ein überproportionales Wachstum ist jedoch gerade bei den 0137-Rufnummern zu beobachten, die z.B. im Bereich des Televoting völlig neue Formate in der Interaktion mit dem Zuschauer ermöglichen und Massenaufkommen bis zu 100.000 Anrufen pro Stunde bewältigen können. Die umsatzmäßige Bedeutung der Premium-Rate-Dienste ist mittlerweile höher als in den Bereichen Shared-Cost (0180) und Freephone (0800). Letztgenannte Mehrwertdienste im Bereich Customer Care werden vor allem bei Kundenservice und -pflege sowie zum Marketing und Aufbau von Kundenbeziehungen eingesetzt und weisen das höchste Verkehrsvolumen nach Minuten auf. (Georg Stanossek)
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