Damit sind laut WirtschaftsWoche Zukäufe der Telekom-Tochter T-Mobile in den USA erschwert, wenn nicht sogar ausgeschlossen. Der US-Handelsbeauftragte Robert Zoellick beklagt vor allem die fehlende Autorität der Bonner Regulierungsbehörde, deren Entscheidungen durch gerichtliche Überprüfungen ins Leere liefen. Die Bevorzugung des Ex-Monopolisten Deutsche Telekom ende erst nach einer vollständigen Privatisierung. Die US-Regierung mahnt deshalb einen schnellen Verkauf des Aktienpakets des Bundes an, der direkt und indirekt 43 Prozent an der Telekom hält. In den USA dürfen nur ausländische Telefongesellschaften frei arbeiten, die faire Wettbewerbsregeln in ihrer Heimat nachweisen können und Konkurrenten nicht diskriminieren.