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Mobilfunkkunden sind bereit, für mobile Inhalte mehr zu zahlen Datenumsätze der Handynetzbetreiber auf 30 % gestiegen Die in der Studie befragten Nutzer sind bereit, für solche Dienste bis zu 28 % mehr auszugeben als sie bisher für Dienste zahlen. Die vom international tätigen Marktforschungsinstitut NOP World in neun Ländern in Nordamerika, Europa und Asien durchgeführte Studie sollte ermitteln, welche Art von mobilen Inhalten Mobiltelefonnutzer bevorzugen, auf welche Weise sie diese erhalten möchten (Herunterladen, Streamen, Browsen) und wieviele sie dafür zu zahlen bereit wären. Die Basis der Studie bilden Interviews mit Handy-Besitzern, die Zugang zum Internet haben. Als wichtigste Ergebnisse der Untersuchung zeigte sich, dass die Nutzer bevorzugt auf Unterhaltungs- Inhalte und -Informationen zugreifen, die unterwegs als nützlich erachtet werden. Insgesamt scheint es ein großes Interesse für anspruchsvollere Inhaltedienste zu geben. Diese könnten den Anwender sogar dazu veranlassen, die Nutzung von Tageszeitungen, Fernsehen und Internet einzuschränken - vorausgesetzt, die Dienste stehen umfassend und zuverlässig zur Verfügung. Ebenso zeigt die Untersuchung: Während die Nutzer deutlich mehr Geld für neue mobile Inhaltedienste ausgeben würden, werden die Diensteanbieter die verfügbaren Optionen besser erklären und differenzierte Dienste anbieten müssen, die verschiedenen Altergruppen gerecht werden. Besonders jüngere Nutzer sind bereit, monatlich bis zu 10 Euro zusätzlich auszugeben. (Georg Stanossek)
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