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Mobile Gaming bietet großes Umsatzpotenzial Qualität und transparente Preise erforderlich Zugleich bietet das Mobile Gaming den Spielentwicklern die Chance, zurückgehende Einnahmen mit PC-Spielen auszugleichen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Markteinschätzung der Management-und Technologieberatung Detecon International. Neben den spezialisierten Entwicklern von Spielen für mobile Endgeräte haben sich schon die meisten der großen Spielentwickler für PC & Konsolen mit eigenen Abteilungen oder Tochterunternehmen auf den Markt für Mobile Gaming vorbereitet. Ein notwendiger Schritt: Verzeichnet doch die Spielindustrie in Deutschland seit 2000 mehr als zwölf Prozent Umsatzrückgang. Doch noch gibt es einige Hürden, die die Akzeptanz und den Erfolg der mobilen Spielwelt schmälern. Dazu gehören technische Barrieren wie die geringe Bildschirmgröße, die mangelhafte Qualität der Grafik oder die schwache Rechenleistung der Endgeräte. Für deren Displays erwartet Detecon in den nächsten 18 Monaten 3D-Technologie, was die Qualität der Darstellung steigern wird. Die Spielfreude der Mobilfunkkunden könnte sich also mittelfristig als einträgliche Umsatzquelle für Mobilfunkbetreiber, Portalanbieter und Spielentwickler etablieren. Den Löwenanteil der Umsätze versprechen dabei mit rund 75 Prozent Spiele zum Download. Dagegen machen Spiele, bei denen Kunden mobil und online über das Netz spielen (so genannte Multiplayer Games), nur einen geringen Teil des Umsatzes aus. (Georg Stanossek)
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