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IZMF und TÜV ermitteln Mobilfunk-Immissionen in Hessen Messung der elektromagnetischen Felder in 24 Städten Im Auftrag des IZMF ermitteln Experten des TÜV in 24 Städten des Landes die Höhe der auftretenden elektromagnetischen Felder (EMF). "Ziel unserer Kampagne ist es, für mehr Transparenz beim Thema Mobilfunk-Immissionen zu sorgen", sagt IZMF-Geschäftsführerin Dagmar Wiebusch in Wiesbaden. "Wir möchten zu einer Versachlichung der öffentlichen Diskussion um Mobilfunk beitragen und den offenen Dialog der Beteiligten fördern." Im Rahmen der Mess- und Informationskampagne, die unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz steht, werden erstmals in großem Umfang auch die Sendeanlagen des neuen UMTS-Mobilfunkstandards untersucht. Anhand der Messergebnisse sollnnen sich die Bürgerinnen und Bürger in Hessen selbst ein klares Bild davon verschaffen können, welche Mobilfunkfelder in der Nähe von Sendeanlagen sowie in ihren Wohnbereichen und im Umfeld sensibler Orte wie Schulen oder Krankenhäuser tatsächlich auftreten. Durchgeführt werden die Messungen von einer Tochtergesellschaft des TÜV-Nord (EMV Services GmbH). Dies garantiert ein hohes Maß an Sachverstand und Neutralität. Die unabhängigen TÜV-Experten ermitteln in 24 hessischen Städten an über 100 Messpunkten ein Gesamtbild der elektromagnetischen Felder von Mobilfunk-, Radio- und TV-Sendeanlagen sowie von Schnurlostelefonen. Mit der aktuellen Messreihe in Hessen schließt das IZMF an seine erfolgreichen Aktivitäten im Herbst 2003 in Nordrhein-Westfalen an. Dort war die Messkampagne des Vereins auf eine äußerst positive Resonanz gestoßen und hatte zur Versachlichung der Diskussion beigetragen. Die Experten des TÜV-Nord führen die Messungen an Standorten im Freien entsprechend den Normen der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) durch. Diese Qualitätsstandards für EMF-Messungen sind von der RegTP in Abstimmung mit den Umweltministerien der Länder festgelegt worden. Nach Abschluss aller Messungen und der Auswertung der gewonnenen Daten präsentiert das Informationszentrum Mobilfunk die Messergebnisse im Rahmen einer Veranstaltungsreihe in Gießen (1. Juli), Kassel (8. Juli) und Darmstadt (15. Juli). Die Messergebnisse und die Bewertung aus technischer und biologischer Sicht wie auch alle Informationen zum Messverfahren stehen voraussichtlich ab Juli unter www.izmf.de auf der IZMF-Website zum Download bereit. (Georg Stanossek)
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