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Öko-Institut fordert unabhängige Infos über WLAN Studie zur Informationslage in der Republik Zu dieser Einschätzung kommt Eine neue Studie des Öko-Instituts e.V. Freiburg, die jetzt veröffentlicht wird. "Es gibt niemanden, der kompakt, allgemeinverständlich und übersichtlich die verschiedenen Aspekte von WLAN neutral beleuchtet", fasst Kathrin Graulich das Ergebnis der Untersuchung zusammen. Weder konnte die Wissenschaftlerin beispielsweise eine entsprechende Internet-Plattform identifizieren, noch eine Informationsbroschüre finden. Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) des Landes Nordrhein-Westfalen haben sich ExpertInnen des Freiburger Instituts angesehen, wie die Information und Kommunikation zu Chancen und Risiken von WLAN bisher gelaufen ist. Dazu haben sie eine Medienanalyse vorgenommen, wichtige Akteure befragt und anschließend Informationsstrategien entwickelt. Eine nicht-repräsentative Befragung von 28 Institutionen aus den Bereichen Verbraucherschutz, Umwelt, Gesundheit, Kirchen, Kommunen, Schulen und Unternehmen hat gezeigt: Der größte Informationsbedarf liegt im Bereich der Datensicherheit und der elektromagnetischen Strahlung. Diese Informationen werden von unabhängigen Institutionen gewünscht, gleichzeitig sollten aber auch die Anbieter mehr darüber berichten. Zudem wünschen sich die meisten Befragten Immissionsmessungen. Die Studie "Sachstandsermittlung zu Information und Kommunikation über Chancen und Risiken neuer Informationstechnologien am Beispiel von WLAN" ist über die Homepage des Öko-Instituts (www.oeko.de/oekodoc/212/2004-013-de.zip) sowie über die Homepage des MUNLV (www.munlv.nrw.de/sites/arbeitsbereiche/immission/wlan.htm) kostenlos downzuloaden. (Georg Stanossek)
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