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Schily: Engere internationale Zusammenarbeit gefordert Multilaterale IT-Sicherheitskonferenz abgeschlossen Zu der Konferenz hatten Bundesinnenminister Otto Schily und sein amerikanischer Kollege, Heimatschutzminister Tom Ridge, eingeladen. Teilnehmer waren 15 auf dem Gebiet der IT-Sicherheit führende Nationen. Dieses Treffen war in dieser Form weltweit bislang einzigartig. Erstmals haben sich Experten aus den Bereichen technischer IT-Sicherheit, Vertreter aus den Ministerien und aus dem Gebiet der Strafverfolgung zusammengefunden, um an gemeinsamen Modellen verbesserter Kooperation zu arbeiten. Zum Abschluss der Konferenz erklärte Bundesinnenminister Otto Schily: "Unsere Informations- und Kommunikationsnetze sind das Rückgrat von Wirtschaft, Verwaltung und Bildung. Aufgrund ihrer internationalen Vernetzung existieren nationale Grenzen im klassischen Sinne für die IT-Kommunikation nur noch selten. Deshalb intensivieren wir die internationale Zusammenarbeit, um uns vor Bedrohungen zu schützen. Dass erstmals so viele Nationen gemeinsam über IT-Sicherheit beraten, ist ein ermutigendes Zeichen und ein großer Erfolg." Alle Länder beschlossen bei der Konferenz übereinstimmend, zukünftig noch enger zusammenzuarbeiten. Die Probleme auf dem Gebiet der Computersicherheit und Computerkriminalität seien auf rein nationalstaatlicher Ebene zumeist nicht lösbar. Die 15 Konferenznationen berieten, wie zukünftig massive Computerangriffe verhindert oder deren Auswirkungen wirksam reduziert werden können. Dabei ging es vor allem um Möglichkeiten rechtzeitiger Warnungen vor großen Computerangriffen, gemeinsame Einschätzungen und Bewertungen sowie die Zusammenarbeit nach IT-Vorfällen. Im Schwerpunkt des Interesses lagen die Kritischen Informationsinfrastrukturen. (Georg Stanossek)
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