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Teles mit ordentlicher Kapitalherabsetzung um rund 23 Mio. Euro Steuerfreie Ertragsauszahlung von mindestens 1 Euro/Aktie
Der Bilanzgewinn 2004 aus dem operativen Geschäft soll dagegen "auf neue Rechnung vorgetragen" werden (Thesaurierung) und zusammen mit dem Gewinn 2005 spätestens im ersten Halbjahr 2006 ausgeschüttet werden. Zur Erläuterung: Wie von der Teles berichtet, ist sie mit ihrem Barmittelbestand von aktuell über 47 Mio. Euro und ihren rund 2 Mio. eigenen Aktien - letztere will sie zu einem Kurs von 16-18 Euro bei Institutionellen Anlegern platzieren - weit überkapitalisiert: Ihre Eigenmittelquote beträgt derzeit 60 % und bei Bereinigung um die i.d.R. nicht zahlungswirksamen Verbindlichkeiten aus Kundenvorauszahlungen rund 80 %, bei Berücksichtigung der erwarteten Mittel aus dem beabsichtigten Verkauf der o.g. eigenen Aktien läge die Eigenmittelquote sogar nochmals deutlich höher. Da die Teles keine Zukäufe beabsichtigt, sondern sehr schnelles organisches Wachstum erwartet, das operative Geschäft positive Cashflows generiert und finanzielle Risiken nicht existieren, stellt sich aus Sicht der Anteilseigner und des Kapitalmarktes permanent die Frage, wofür die Teles diese hohe und ständig steigende Liquidität benötige. Und in der Tat: Sie benötigt sie nicht - zumindest die o.g. Auszahlung der 23 Mio. Euro ist dringend geboten, insbesondere auf Grund deren vermutlich steuerfreier Vereinnahmungsmöglichkeit durch die Aktionäre. Die neuerlich erwartete Überkapitalisierung der Teles könnte dann per Gewinn-Ausschüttung spätestens Anfang 2006 zurückgeführt werden. (Georg Stanossek)
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