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T-Online steigert Breitband-Wachstum im dritten Quartal 291.000 DSL-Tarif-Neukunden
Das Konzern-EBITDA verbesserte sich auf einen neuen Höchstwert von 134,5 Mio. Euro von zuvor 81,0 Mio. Euro ohne wesentliche Einmaleffekte. Das operative Ergebnis für den Konzern steigerte sich auf 109,6 Mio. Euro von 61,2 Euro im dritten Quartal 2003. Das Konzernergebnis liegt bei 86,6 Mio. Euro, nachdem es im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch bei minus 31,0 Mio. Euro gelegen hatte. Die Verbesserung der Finanzkennzahlen spiegelt sich in sowohl im deutschen als auch im internationalen Marktsegment der T-Online wider: Im Segment "Deutschland" erhöhte sich das operative Ergebnis auf 113,6 Mio. Euro nach 75,6 Mio. Euro im Vorjahr, das EBITDA stieg auf 132,4 Mio. Euro nach 91,6 Mio. Euro im dritten Quartal 2003. Im Segment "Übriges Europa", das im zweiten Quartal 2004 erstmals EBITDA-positiv abschloss, betrug das operative Ergebnis im abgelaufenen Quartal minus 3,7 Mio. Euro nach minus 11,2 Mio. Euro im Vorjahr, während das EBITDA auf 2,3 Mio. Euro nach minus 7,4 Euro im dritten Quartal 2003 gesteigert werden konnte. Grundlage für die fortgesetzt positive Finanzentwicklung ist die weitere Steigerung der Ertragskraft des Unternehmens. Die Rohertragsmarge, die den Umsatz abzüglich des Materialaufwands darstellt, betrug im dritten Quartal 69,9 Prozent nach 59,3 Prozent im Vorjahresquartal und erreicht damit einen neuen Höchstwert. Neben der weiter verbesserten Auslastung der Tagesverkehrskurve im Peak-Load-Modell mit entsprechend positiven Auswirkungen auf den Materialaufwand konnten auf der Kostenseite vor allem die Übrigen Herstellungskosten reduziert werden. Der Anstieg der Vertriebskosten um 11,1 Mio. Euro im Vergleich zum Vorquartal ist vor allem auf die "Drei mal Null"-Werbekampagne zurückzuführen. Die relative Kostenposition der Vertriebskosten zum Umsatz bleibt jedoch konstant, was die effiziente Ressourcensteuerung von T-Online belegt. Auf der Einnahmenseite konnte der durchschnittliche Kundenumsatz (ARPU - Average Revenue per User) im Vergleich zum Vorjahr weiter gesteigert werden. T-Online verbesserte den durchschnittlichen Umsatz aus festen und nutzungsabhängigen Umsätzen ("Blended ARPU") im Konzern auf 15,0 Euro nach 14,5 Euro im dritten Quartal 2003. Neben dem Wachstum in den DSL-Tarifen ist diese Entwicklung sowohl im Segment "Deutschland" als auch im Segment "Übriges Europa" auf die zunehmende Akzeptanz der bezahlpflichtigen Inhalte und Services, die von den Kunden zusätzlich zum Internetzugang gebucht werden, zurückzuführen. (Georg Stanossek)
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