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Nokia verkauft seine Nextrom Anteile an die Knill Gruppe

Gesamtpreis beträgt 7,95 Millionen CHF

03.01.2005 - Die Knill Gruppe übernimmt sämtliche Namensaktien der Nextrom Holding und die im Besitz von Nokia befindlichen Inhaberaktien sowie das verbleibende nachrangige Darlehen für einen Gesamtpreis von 7,95 Mio. CHF.

Nokia verfügt nach Durchführung der Transaktion über keine Nextrom-Aktien mehr sowie über keinerlei Forderungen gegenüber Nextrom.

Im Zuge dieser Transaktion werden auch die nicht nachrangigen Darlehen über einen Betrag von CHF 20 Millionen durch den Verkauf einiger Nextrom-Vermögenswerte weitgehend getilgt. Die Vereinbarung sieht ebenfalls vor, Nextrom vom langfristigen Mietvertrag für das Gebäude in Vantaa und von der dazu gehörigen Eventualverbindlichkeit zu befreien. Das nachrangige Darlehen, das Nextrom von Nokia gewährt wurde, wird erlassen. Das Eigenkapital von Nextrom wird sich nach Abschluss des Vertrags auf ungefähr CHF 8 Millionen belaufen. Die Transaktion, einschließlich der Genehmigung des Verwaltungsrates von Nextrom Holding SA über den Verkauf von Vermögenswerten, wird voraussichtlich innerhalb des ersten Quartals 2005 abgeschlossen sein.

Die Nextrom Holding AG bleibt nach der Transaktion weiterhin eine Publikumsgesellschaft und wird nach wie vor an der Schweizer Börse gehandelt. Sie setzt ihre jetzige Geschäftstätigkeit fort und bleibt ein globaler Partner.

Die Knill Gruppe beabsichtigt, den gesamten Glasfaserbereich seines Geschäftsfelds Kabel- und Drahtsysteme mit Nextrom zu konsolidieren. Dadurch wird Nextrom seine Marktposition im Glasfaserbereich ausbauen können. Nach einer zweijährigen Phase mit schleppendem Geschäftsgang befindet sich der Markt für Glasfaserfertigungsmaschinen seit einigen Monaten in einem Aufwärtstrend. Mit einem erhöhten Bedarf ist vor allem in den US-Märkten zu rechnen, wo Projekte im Fiber-to-the-home-Bereich (FTTH) zu einem raschen Anstieg der Nachfrage nach Glasfasern geführt haben. Die Branche kämpft nach wie vor gegen niedrige Marktpreise und Überkapazitäten, was sich nachteilig auf die Investitionstätigkeit auswirkt. Dennoch ist die globale Tendenz positiv.

Über mögliche unternehmerische Veränderungen und endgültige Restrukturierungspläne wird zu einem späteren Zeitpunkt - nach Abschluss der Transaktion - informiert.

(Georg Stanossek)

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