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QSC steigert Umsatz um 26 Prozent auf 145,9 Mio. Euro

Konzentration auf Unternehmenskunden zahlt sich aus

28.02.2005 - Die QSC AG, Köln, steigerte im abgelaufenen Geschäftsjahr nach vorläufigen Berechnungen ihren Umsatz um 26 % auf 145,9 Mio. Euro nach 115,6 Mio. Euro in 2003.

Ein Umsatzanstieg von 32 % allein im vierten Quartal 2004 auf 40,0 Mio. Euro nach 30,3 Mio. Euro im vierten Quartal 2003 unterstreicht die Dynamik der Geschäftsentwicklung. Als besonders wachstumsstark erweist sich das Lösungsgeschäft mit Großkunden. "Unsere Konzentration auf Unternehmenskunden zahlt sich aus", erklärt der Vorstandsvorsitzende von QSC, Dr. Bernd Schlobohm.

Die Konzentration auf das margenstarke Geschäft mit Unternehmenskunden führte auch 2004 zu überproportionalen Ergebnisverbesserungen. Der operative Bruttogewinn vervierfachte sich nach vorläufigen Berechnungen fast auf 32,0 Mio. Euro nach 8,4 Mio. Euro in 2003 - aus einem Umsatzanstieg von 30,3 Mio. Euro resultierte eine Steigerung des operativen Bruttogewinns von 23,6 Millionen Euro. Das EBITDA-Ergebnis verbesserte sich sogar um 29,4 Mio. Euro von -28,5 Mio. Euro in 2003 auf 0,9 Mio. Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr. Planmäßig erzielte QSC erstmalig einen operativen Gewinn vor Abschreibung. Schlobohm erläutert: "QSC verfügt heute über das drittgrößte DSL-Netz in Deutschland. Auf Basis dieser eigenen Infrastruktur können wir bei steigenden Umsätzen mit niedrigen Grenzkosten sehr hohe Deckungsbeiträge erwirtschaften.

Das QSC-Geschäftsmodell ist hochgradig skalierbar. Diese Skalierbarkeit zeigt sich auch in der weitgehenden Entkoppelung von Umsatz- und Aufwandswachstum. Die operativen Netzwerkaufwendungen stiegen 2004 bei einem Umsatzwachstum von 30,3 Mio. Euro lediglich um 6,7 Mio. Euro auf 113,9 Mio. Euro, die gesamten operativen Aufwendungen blieben mit 145,0 Mio. Euro nach 144,1 Mio. Euro sogar nahezu konstant.

Seit dem zweiten Quartal 2004 erwirtschaftet QSC Liquiditätsüberschüsse und zugleich einen positiven operativen Cashflow. Insgesamt verbesserte sich der operative Cashflow im abgelaufenen Geschäftsjahr auf -4,8 Mio. Euro nach -28,0 Mio. Euro in 2003. Im ersten Quartal 2004 hatten insbesondere turnusmäßige Vorauszahlungen an die Deutsche Telekom für das Gesamtjahr 2004 noch zu einem Mittelabfluss geführt. Diese turnusmäßigen Vorauszahlungen für das Gesamtjahr werden auch im ersten Quartal 2005 die Liquidität einmalig, allerdings in einem deutlich geringerem Ausmaß, belasten. Per 31. Dezember 2004 betrugen die liquiden Mittel des Unternehmens 40,3 Mio. Euro.

Im laufenden Geschäftsjahr plant QSC ihr starkes und profitables Wachstum fortzusetzen. Das Unternehmen erwartet wie im Vorjahr einen Umsatzanstieg von mindestens 20 % auf mehr als 175 Mio. Euro. Zugleich plant QSC einen EBITDA-Gewinn in Höhe von 4 bis 8 Mio. Euro und einen operativen Cashflow in Höhe von mindestens +10 Mio. Euro. Angesichts der großen Wachstumschancen insbesondere bei Projekt- und Geschäftskunden baut QSC im laufenden Geschäftsjahr gezielt ihr Vertriebsteam, ihr Leistungsspektrum und ihr eigenes Netz aus.

(Georg Stanossek)

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