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DTAG steigert Umsatz um 3,7 Prozent auf 57,9 Mrd. Euro

Konzernüberschuss von 4,6 Mrd. Euro

03.03.2005 - Die Deutsche Telekom hat das Geschäftsjahr 2004 mit einem Konzernüberschuss von 4,6 Mrd. Euro abgeschlossen und damit das Ziel, weiter profitabel zu wachsen, klar erreicht.

Der Umsatz des Konzerns stieg 2004 um 3,7 Prozent auf 57,9 Mrd. Euro nach 55,8 Mrd. Euro im Vorjahr. Umsatzmindernd wirkten sich im Berichtsjahr Wechselkurseffekte sowie Neukonsolidierungen in Höhe von 0,7 Mrd. Euro sowie Entkonsolidierungen von 0,4 Mrd. Euro aus. Bereinigt um diese Effekte errechnet sich ein organisches Umsatzwachstum von 5,8 Prozent. Das Umsatzwachstum des Konzerns resultierte dabei vor allem aus dem Mobilfunk- und dem Breitbandgeschäft. Beim EBITDA ohne Sondereffekte hat die Deutsche Telekom mit 19,4 (Vorjahr 18,3) Mrd. Euro einen Anstieg um 5,9 Prozent verbuchen können. Das organische EBITDA, das um Wechselkurseffekte und Konsolidierungskreisänderungen bereinigt wird, legte um 7,1 Prozent auf 19,5 Mrd. Euro zu. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 33,5 Prozent von 32,8 Prozent.

Beim Betriebsergebnis konnte die Deutsche Telekom einen Anstieg von rund 83 Prozent verbuchen. Das Betriebsergebnis lag 2003 noch bei 5,4 Mrd. Euro und ist im abgelaufenen Jahr auf 9,9 Mrd. Euro gestiegen. Neben dem anhaltenden Umsatzwachstum und der daraus resultierenden Verbesserung des bereinigten EBITDA haben auch Sondereffekte das Betriebsergebnis positiv beeinflusst. Diese Sondereffekte entstanden unter anderem durch eine Zuschreibung auf die US-amerikanischen Mobilfunklizenzen sowie aus Veräußerungserlösen.

Das Betriebsergebnis ohne Sondereffekte verbesserte sich von 5,2 Mrd. Euro im Vorjahr auf 6,9 Mrd. Euro. Der starke Anstieg des Konzernüberschusses 2004 auf 4,6 Mrd. von zuvor 1,3 Mrd. Euro resultiert entsprechend aus der positiven Entwicklung des Betriebsergebnisses und aus dem verbesserten Finanzergebnis. Der bereinigte Konzernüberschuss stieg von 0,2 Mrd. Euro auf 2,2 Mrd. Euro.

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten gingen 2004 um 11,4 Mrd. Euro auf 35,2 Mrd. Euro zurück. Dies wurde überwiegend aus dem Free Cash-Flow und Beteiligungsverkäufen wie dem Verkauf eines Anteils an dem russischen Mobilfunkunternehmen MTS ermöglicht. Der Free Cash-Flow vor Ausschüttung lag 2004 bei 10,2 Mrd. Euro nach 8,3 Mrd Euro im vergangenen Jahr. Das Verhältnis der Netto-Finanzverbindlichkeiten zum bereinigtem EBITDA lag zum Stichtag 31. Dezember 2004 bei 1,8.

Ausgehend von der positiven Entwicklung des Geschäftsjahres 2004 plant der Vorstand, vorbehaltlich der endgültigen Zustimmung des Aufsichtsrates, der Hauptversammlung eine Dividende von 0,62 Euro je dividendenberechtigter Aktie vorzuschlagen.

(Georg Stanossek)

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