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GSM Association prüft alternative DRM-Lösungen Betreiber mit MPEG LA Lizenzierungsprogramm unzufrieden Im Namen des Vorstands der GSMA erklärte CEO und Vorstandsmitglied Rob Conway, der GSMA-Vorstand habe erkannt, dass es angesichts der Bedingungen des durch MPEG LA vorgeschlagenen Lizenzschemas beträchtliche Unzufriedenheit gebe. Ausserdem bezeichnete er das Programm als "unpraktisch, exzessiv und kurzsichtig". Laut der GSMA halten die Mitglieder die Gerätegebühr, die von MPEG LA vorgeschlagen wird, nicht nur für unangemessen und übertrieben, sondern auch die Transaktionsgebühr als auf dem Markt nicht durchsetzbar. Conway erklärte auch, der Vorstand befürchtete, dass es aufgrund des neuen Standards zur Fragmentierung von Diensten, zusätzlichen Kosten, Verzögerungen und zur Verhinderung zukünftiger Innovationen und Wachstumshindernissen kommen könnte, was einige der schwerwiegendsten Auswirkungen eines solchen Schemas für sowohl die Mobil- als auch die Content-Branche und letztendlich für die Kunden darstelle. "Aufgrund der ehrlichen Reaktionen von Betreibern weltweit weiss unser Vorstand, dass die Mitglieder durch dieses unpraktikable Lizenzierungsschema quasi gezwungen werden, die OMA DRM-Standards aufzugeben", so Craig Ehrlich, Chairman der GSM Association. "Um die von den Kunden gewünschten Dienste und Inhalte liefern zu können, bleibt den Betreibern keine andere Möglichkeit, als eigene Wege zur Implementierung proprietärer DRM-Lösungen einzuschlagen. Diese Lösungen sind evtl. mit geringeren Lizenzierungskosten verbunden, doch bringen sie letztendlich hinsichtlich Roaming, Netzwechsel oder Austausch von Content mit anderen Benutzern Probleme für unsere Kunden." Aus diesem Grund hat der GSMA-Vorstand eine sofortige Überprüfung aller glaubwürdigen alternativen DRM-Lösungen und deren Lizenzbedingungen auf dem heutigen Markt eingeleitet, damit dem Vorstand und den Mitgliedern Lösungen empfohlen werden können, die die Anforderungen des Marktes, der Branche und der Verbraucher am besten erfüllen. (Georg Stanossek)
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