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VATM: Keine Subventionierung alter Monopolstrukturen Neue Wettbewerbsverzerrung beim Breitbandausbau verhindern
Und nicht nur das: Gleichzeitig versucht die Telekom, beim Regulierer zur Zeit einen Antrag auf Genehmigung von teilweise fast dreihundert Prozent teureren Vorleistungspreisen in Gebieten mit Glasfaser durchzudrücken und will von den Wettbewerbern für den Zugang zum Endkunden künftig 17,40 Euro (monatlich für die Miete der Kupferdoppelader) verlangen gegenüber derzeit noch 11,80 Euro. Schon dieser Betrag ist deutlich überhöht und eine Absenkung auf unter 10 Euro überfällig. Dort, wo neue Technologien dringend benötigt werden und Unternehmen erste Initiativen gestartet haben - z.B. über Funk oder infrastrukturfördernde City-Netze -, droht durch Subventionierung eines einzigen Unternehmens - des Ex-Monopolisten - das Aus alternativer Breitbandangebote. Um die Breitbandversorgung der Bevölkerung ökonomisch sinnvoll zu gewährleisten, muss vielmehr der Ausbau innovativer Technologien der Zukunft vorangetrieben werden. Der europäische Vergleich zeigt, dass Deutschland in Europa hinter alle großen Wirtschaftsstandorte zurückgefallen ist, weil hierzulande nur auf DSL gesetzt wurde. "Nun bläst die Telekom zum letzten Gefecht und versucht mit dem Geld der Kommunen und der Wettbewerber ihre marktbeherrschende Position zum Schaden des Wirtschaftsstandortes Deutschland sogar noch zu festigen," so Jürgen Grützner. (Georg Stanossek)
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