|
|
Mobilcom steigert EBITDA im 1. Quartal auf 57,2 Mio. Euro Prognose für Gesamtjahr bekräftigt
Im 1. Quartal hat der Geschäftsbereich Mobilfunk-Serviceprovider seine Ertragskraft deutlich unter Beweis gestellt: Mit einem EBITDA von 20,3 Mio. Euro (Q1 2004: 15,2 Mio. Euro) ist schon nach den ersten drei Monaten ein Drittel des Planwertes für das Gesamtjahr (60 Mio. Euro) erreicht. Mit einer EBITDA-Marge von 6,5 Prozent hat Mobilcom bereits den als mittelfristige EBITDA-Zielmarge anvisierten Wert von 6 Prozent übertroffen (Q1 2004: 4,4 Prozent). Das EBIT stieg im Vergleich zum 1. Quartal 2004 um rund 90 Prozent auf 16,6 Mio. Euro (Q1 2004: 8,7 Mio. Euro). Der Mobilfunk-Serviceprovider hat seine EBIT-Marge auf 5,3 Prozent mehr als verdoppelt (2,5 Prozent). Ein wichtiger Grund für das Ergebnisplus: Mobilcom kann aufgrund der verbesserten Kundenbindung bei der Neukundengewinnung deutlich selektiver agieren und setzt einen klaren Schwerpunkt auf die eigene Shopkette und den Vertrieb mit Fachhandelspartnern. Die Konsequenz: Ein Rekord-EBITDA von monatlich 4,5 Euro pro Kunde (Q1 2004: 3,7 Euro). Dies ist umso bemerkenswerter vor dem Hintergrund eines relativ gestiegenen Anteils der Prepaid-Kunden, die weniger als Vertragskunden telefonieren. Bei einer Gesamtkundenzahl von 4,51 Mio. (Q1 2004: 4,16 Mio.) übertraf die Zahl der Prepaid-Kunden mit 2,03 Mio. den Vorjahreswert um 0,26 Mio. Weniger stark nahm die Vertragskunden-Basis zu, die sich verglichen mit dem 1. Quartal 2004 um 0,08 Mio. auf 2,48 Mio. erhöhte. Zur positiven Entwicklung des Vertragskundenbestandes trug wesentlich die verbesserte Kundenbindung bei: Während im 1. Quartal 2004 noch 0,33 Mio. Kunden ihren Mobilcom-Vertrag nicht verlängert haben, waren es in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit 0,15 Mio. Vertragskunden weniger als die Hälfte. "Wir haben im ersten Quartal gezeigt, dass der Mobilfunk-Serviceprovider ein hohes Ertragspotenzial hat und auf dem besten Weg ist, die anspruchsvolle Prognose für das Gesamtjahr zu erreichen", so Dr. Thorsten Grenz, Vorstandsvorsitzender der Mobilcom AG. Entscheidend sei, dass die Umsatzqualität sich überaus positiv entwickle: Trotz eines geringeren Durchschnittsumsatzes pro Kunde von 18,0 Euro (Q1 2004: 20,7 Euro) sei das EBITDA und EBIT pro Kunde deutlich gestiegen. Das sei umso bemerkenswerter vor dem Hintergrund des Aufwands für eine positive Vertragskundenentwicklung im 1. Quartal 2005 (+20.000) gegenüber einer noch negativen Vertragskundenentwicklung im 1. Quartal 2004 (-160.000). Aufgrund der gestiegenen Qualität sei es bei einem geringeren Umsatz von 311,5 Mio. Euro (Q1 2004: 348,5 Mio. Euro) gelungen, das EBIT um 90 Prozent zu steigern. Das selektivere Vorgehen im Neukundengeschäft führe zwar zu geringeren Provisionseinnahmen und damit geringeren Umsätzen, aber zu überproportionalen Einsparungen und einem wertorientiert wachsenden Kundenbestand. (Georg Stanossek)
Alle Texte und Tabellen |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||