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E-Plus baut Marktanteil weiter aus

Kundenzahl jetzt bei 9,651 Millionen

11.05.2005 - Nach dem erfolgreichsten Geschäftsjahr der Firmengeschichte ist E-Plus auch im ersten Quartal 2005 weiter gewachsen.

Die Kundenzahl lag Ende März bei 9,651 Millionen. Das sind 1,2 Millionen bzw. 14 Prozent mehr als am Ende des entsprechenden Vorjahresquartals und 140000 mehr als zum Jahresende 2004. Das gesamte Wachstum im ersten Quartal resultiert aus dem Vertragskundenbereich. Der Marktanteil ist binnen eines Jahres von 12,8 auf 13,3 Prozent gestiegen.

Im ersten Quartal 2005 hat E-Plus 38 Prozent mehr Vertragskunden hinzugewonnen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Anzahl der Vertragskunden ist innerhalb eines Jahres um 22 Prozent auf 4,887 Millionen gestiegen. 30 Prozent aller Neukunden haben sich im Zeitraum von Januar bis März 2005 für einen mobilen "Festnetztarif", d.h. einen 3 Cent-Tarif bzw. Time & More Tarif mit 1.000 Freiminuten, entschieden.

Die positive Entwicklung im Vertragskundengeschäft ins- gesamt schlägt sich in einem abermals verbesserten Kundenmix nieder. 51 Prozent der E-Plus Kunden sind inzwischen Vertragskunden. Vor einem Jahr waren es 47 Prozent.

Uwe Bergheim: "Es war noch nie so teuer, Kunden zu gewinnen und zu halten. Deswegen müssen die Anbieter viel genauer als bislang hinschauen, welche Kunden sich rechnen. E-Plus wird weiterhin eine Strategie verfolgen, die sowohl Wachstum als auch Werthaltigkeit beinhaltet."

Beim operativen Umsatz hat E-Plus im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 9 Prozent zugelegt - von 588 auf 640 Millionen Euro. Den Nettoumsatz (Net Sales) - Umsatz ohne Buchgewinne - konnte E-Plus ebenfalls um 9 Prozent steigern - von 580 Millionen Euro auf 632 Millionen Euro.

Das operative Ergebnis EBITDA ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um 24 Millionen Euro bzw. knapp 15 Prozent auf 135 Millionen Euro gesunken. Die EBITDA-Marge lag bei 21 Prozent. Im Vorjahresquartal waren es 27 Prozent.

Der Grund für diese Entwicklung liegt in den gestiegenen Kundengewinnungs- und Kundenbindungskosten durch den stärker werdenden Verdrängungswettbewerb sowie in den gesunkenen Terminierungsentgelten.

Ein weiterer Branchentrend ist beim Durchschnittsumsatz pro Kunde zu beobachten. Wie bei anderen Anbietern ist der Durchschnittsumsatz pro Kunde (blended ARPU) auch bei E-Plus leicht gesunken - von 21 auf 20 Euro.

(Georg Stanossek)

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