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Getestet: Blackberry Storm - Smartphone mit Multimedia-Touch Der Blackberry mit Touchscreen-Bedienung als Alternative zum iPhone
Für den mobilen Internet-Zugang unterstützt das Smartphone HSDPA mit bis zu sehr schnellen 7,2 MBit/s sowie GPRS und EDGE. Der von Blackberry bekannte E-Mail-Push-Dienst und der integrierte Internetbrowser stehen zur Verfügung, wobei der Seitenaufbau im Test teilweise recht langsam war. Eine WLAN-Schnittstelle fehlt, so dass der Nutzer für Datenübertragungen nur das Mobilfunknetz und die Bluetooth-Schnittstelle nutzen kann. Für die mobile Navigation ist ein GPS-Modul integriert.
Multimedia-Player und Instant Messaging
Es steht 1 GB interner Speicher zur Verfügung, der mit bis zu 16 GB großen microSD-Karten erweitert werden kann. Damit kann der Blackberry Storm in punkto Speicherplatz dem iPhone 3G das Wasser reichen, wird jedoch von Samsung Omnia übertroffen, das bereits bis zu 16 GB internen Speicher mitbringt und zusätzlich noch durch eine Speicherkarte erweitert werden kann. Im mobilen Betrieb zeigte der Blackberry Storm zwar grundsätzlich eine recht gute Empfangsqualität, allerdings gab es Verbindungsabbrüche, wenn sich der Nutzer im Grenzbereich zwischen UMTS- und GSM-Netz befand. Die Sprachqualität bei Telefonaten ist in Ordnung, allerdings etwas bassbetont, während die Höhen abgeschnitten werden. Die Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen funktioniert gut. Vodafone verkauft den Blackberry Storm generell ohne SIM-Lock und nur leichtem Branding. Mit Vertrag ist das Smartphone zu Preisen ab 1 Euro zu bekommen. Ohne Vertrag liegt der Preis dann bei 479,50 Euro. In beiden Fällen kann das Gerät bei dieser Variante auch in anderen Netzen eingesetzt werden. Die Nutzung mit einer für den Blackberry-Dienst aktivierten SIM-Karte von T-Mobile war im Test problemlos möglich. Auch der Storm ist ein echter Blackberry. Wer mit der gewöhnungsbedürftigen Touchscreen-Tastatur nicht zurecht kommt, erhält mit dem Bold ein Modell mit gewohnter mechanischer Tastatur. Die übrigen Features der beiden Geräte sind sehr ähnlich, wobei der Blackberry Storm durch sein großes Display besticht, das vor allem beim Surfen im Internet, aber auch bei der Video-Wiedergabe von Vorteil ist. Im Vergleich mit dem iPhone 3G gewinnt das Apple-Handy durch eine "gefühlt" einfachere Bedienung und die MultiTouch-Funktion. Außerdem muss für die iPhone-Nutzung nicht zwingend ein Zusatzdienst wie für Blackberry gebucht werden. Dafür binden sich iPhone-Fans, die ihr Handy auf offiziellem Weg bei T-Mobile kaufen, an das Bonner Unternehmen und entsprechende Tarife, während der Blackberry Storm auch ohne Vertrag und ohne SIM-Lock verkauft wird, so dass Interessenten das Gerät flexibler nutzen können. Den kompletten Testbericht auf teltarif.de: Blackberry Storm im Test (xdial.de)
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