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Bundesinnenminister Friedrich: Sicherheit im Netz ist Daseinsvorsorge Zunehmend wirtschaftlicher Schaden durch Internetkriminalität Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht den Schutz der Sicherheit im Internet als moderne Form der Daseinsvorsorge. Dabei gehe es auch um den Schutz der Wirtschaft vor Angriffen von Kriminellen, die verstärkt auf das Internet setzen, sagte Friedrich auf einer Tagung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) heute vor dem Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz. Angriffe im oder auf das Internet seien angesichts der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung des Netzes inzwischen ein Angriff auf den Wohlstand. Zu solchen Angriffen zählen etwa das Ausspähen von Daten von Kreditkarten, aber auch der Angriff etwa auf Industriebetriebe und die Produktion. Dazu kämen Attacken auf staatliche Stellen wie die Polizei. Nach Angaben von vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt wurde 2010 bereits im jeden vierten Fall von Wirtschaftskriminalität das Internet genutzt. "Der wirtschaftliche Schaden, der durch Internetkriminalität entsteht, liegt Experten zufolge inzwischen bei rund 300 Milliarden Euro weltweit, gut 50 Milliarden Euro entfallen davon auf Deutschland", sagte Brossardt. Die zunehmende Vernetzung erfordere eine verstärkte Zusammenarbeit aller Beteiligter. (xdial.de / dpa)
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