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Medienmacher glauben an Geschäftsmodelle im Netz Experten diskutierten beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig. Die folgende Pressemeldung wurde nicht redaktionell von xdial.de bearbeitet. Auch wenn die Unsicherheit noch groß ist - Medienmacher in Deutschland glauben an erfolgversprechende Geschäftsmodelle im Internet. Ob und wie im Netz Geld zu verdienen ist, diskutierten Experten am Dienstag beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig. Vor allem junge Medienmacher gaben sich überzeugt: Abseits der etablierten Vertriebskanäle lassen sich mit Radio-, Film- und Verlagsinhalten Geschäfte machen. Christian Bollert, redaktioneller Geschäftsführer des Internet-Radios detektor.fm aus Leipzig sagte in einer Diskussionsrunde: "Es gibt nicht das Geschäftsmodell im Netz. Keiner weiß so richtig, wie im Netz Geld zu verdienen ist." Es glaube aber, dass sich sein noch junges Unternehmen langfristig finanzieren lasse: mit einem Mix aus gezielter Werbung, Dienstleistungen wie der Produktion von Beiträgen für andere Medien, Links und einem Shop mit eigenen Produkten wie WLAN-Radios. Dazu kämen Spenden, die Hörer bereit wären zu zahlen. Filmemacher Stefan Kluge sagte, mit Werbung Geld zu verdienen, funktioniere seiner Beobachtung nach "immer schlechter". Aber die Dynamik des Netzes sei für kleinere Low-Budget-Projekte eine Chance. Er selbst habe einen Dokumentarfilm frei ins Netz gestellt - und eine Million Downloads erzielt. Bald sei auch die etablierte Industrie aufmerksam geworden - und habe wegen der Möglichkeit eines DVD-Verkaufs angefragt. Diese subversive Strategie - im Netz erstmal Fakten zu schaffen - könne zumindest in Nischen funktionieren. Beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland debattieren noch bis zum Mittwoch Experten aus Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft. Es stehen rund 40 Diskussionsrunden auf dem Programm. (dpa / xdial.de)
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