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Deutschen Zukunftspreis: Mikrosensor zu klein fürs Museum Technik kommt unter anderem in Laptops und Handys zum Einsatz Er ist zu einfach zu klein. Der Mikrosensor, mit dem die Reutlinger Erfinder Jiri Marek, Frank Melzer und Michael Offenberg den Deutschen Zukunftspreis 2008 gewonnen haben, kann nicht ausgestellt werden. Die bereits zuvor in Autos verwendeten Sensoren können jetzt unter anderem für Laptops, Handys und Herzschrittmacher genutzt werden, erklärte Marek heute in München. Der Haken: der Sensor kann jetzt zwar in kleine Geräte eingesetzt werden, dafür ist er aber für das Deutsche Museum zu klein. Deshalb ist er dort nun auch nicht selbst zu sehen, sondern eine Konstruktion, bei der er eingesetzt wird. Und so kann der Besucher von außen über eine bewegliche Platte einen kinetisches Körper in einem Glaskasten bewegen - übertragen wird die Bewegung über den Sensor. Sensoren seien "die Sinne der Elektrik", erläuterte Marik. Sie nehmen die Beschleunigung in eine Richtung wahr und verwandeln diese in elektrische Signale, die dann eine bestimmte Funktion auslösen. Der Deutsche Zukunftspreis wird seit 1997 vergeben und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Preisverleihung fand in dessen Beisein bereits 2008 statt. Zur Enthüllung des Exponats für die Dauerausstellung Deutscher Zukunftspreis war der Abteilungsleiter des Bundespräsidialamtes, Hans-Jürgen Wolff, heute nach München gekommen. (dpa)
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