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Satellitenbetreiber SES mit Umsatz- und Gewinnplus Wachstum aber langsamer geworden Der weltweit führende Satellitenbetreiber SES hat erneut bei Umsatz und Gewinn zugelegt, das Wachstum ist jedoch langsamer geworden. In den ersten neun Monaten des Jahres stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro, wie aus den heute vorgelegten SES-Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2009 hervorgeht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag nach einem Plus von 8,2 Prozent bei 901,1 Millionen Euro. Der Konzerngewinn legte um 7,5 Prozent auf 364,3 Millionen Euro zu. Die Zuwächse fielen etwas schwächer aus als nach den ersten sechs Monaten: Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen hatte der Umsatz- Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch 7,0 Prozent betragen, beim EBITDA gab es damals ein Plus von 10,3 Prozent. Das schwächere Wachstum sei auf eine spätere "Umsatzrealisierung bei einigen größeren Dienstleistungsverträgen" zurückzuführen, sagte SES-Chef Romain Bausch laut Mitteilung. SES habe im wichtigeren Infrastrukturgeschäft "eine solide Leistung" erzielt. Hier habe aber die relative Schwäche des Dollars das Wachstum gebremst. Das Unternehmen prognostiziert wertbereinigt bis zum Jahresende für den Umsatz im Geschäftsbereich Infrastruktur "ein gesundes Wachstum" mit einem Plus von bis zu vier Prozent. Im Dienstleistungsgeschäft werde der Erlös jedoch hinter dem Vorjahreswert zurückbleiben, so dass das Umsatzwachstum insgesamt etwa 1,5 Prozent betrage. Für die kommenden drei Jahre rechnet SES mit einem jährlichen Plus von fünf Prozent. Die Erlöse blieben im dritten Quartal 2009 mit 416,3 Millionen Euro hinter den Zahlen des vorangegangenen Vierteljahres (419,5 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug 294,1 Millionen Euro (2. Quartal: 298,1 Millionen Euro). Der Betriebsgewinn blieb im Vergleich zum Vorjahresquartal trotz eines leichten Umsatzplus von 2,4 Prozent mit 177,6 Millionen Euro knapp hinter der letztjährigen Marke (178,3 Millionen Euro) zurück. (dpa / xdial.de)
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