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Umstellung von analogen Standleitungen zum 1. Oktober IP-basierte Lösungen von Marcant als langfristige Alternative Die folgende Pressemeldung wurde nicht redaktionell von xdial.de bearbeitet. Die Übergangsfrist der Deutschen Telekom ist vorbei: Am 1. Oktober laufen die Verträge mit Nutzern analoger Standleitungen aus. Vor allem Kommunen, Versorger und Maschinenbauunternehmen müssen ihre Fernwirk- und Alarmierungssysteme umstellen. Doch die von der Telekom als Alternative empfohlenen digitalen Standleitungen sind in der Branche umstritten: Sie seien deutlich teurer, aufwändig in der Implementierung und böten dem Nutzer keine langfristige Planungssicherheit. Das Bielefelder IT-Unternehmen Marcant bietet als Ersatzlösung spezielle DSL- und Mobilfunk-Anbindungen auf VPN-Basis. "Ab dem 1. Oktober sind die analogen Standleitungen der Telekom Vergangenheit. Selbst wer notgedrungen auf die teuren digitalen Festverbindungen umgestiegen ist, sollte mittelfristig über günstige Alternativen nachdenken", erklärt Thorsten Hojas, Geschäftsführer der Marcant GmbH. Unzählige Geräte mit seriellen Schnittstellen nutzen die analogen Standardfestverbindungen über Modems für Fernwirk- und Alarmierungsfunktionen. Rund 30.000 Unternehmen, vorwiegend Versorger und Maschinenbauer, sowie Kommunen sind laut Hojas von der Umstellung betroffen: "Kaum ein Betroffener hat bislang eine optimale Ersatzlösung implementiert." Als wirksame und zugleich kostengünstige Alternative haben sich IP-basierte Technologien wie xDSL und Mobilfunk erwiesen. "Seit einigen Monaten verzeichnen wir hier eine ernorme Nachfrage", sagt Hojas. GPRS und UMTS sind fast überall verfügbar und können in Kombination mit einem Virtual Private Network (VPN) höchste Sicherheitsstandards gewährleisten. Die Endgeräte bzw. die daran angeschlossenen Router werden von Marcant mit einer Datenkarte inklusive ID-Chip (SIM) ausgerüstet und bekommen eine feste IPAdresse zugewiesen. Die Anbindung kann dann flexibel über Ethernet oder drahtlos über WLAN erfolgen. Die Mobilfunkdienste beruhen wie xDSL auf IP-Protokollen und stellen eine Verbindung ins Internet her. Kosten entstehen nur für die übertragenen Datenpakete und nicht für Zeit oder Distanz. Eine individuelle Kombination von Mobilfunk und DSL ist möglich. "Unser Ansatz ist es, dem Kunden eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Lösung anzubieten", sagt Hojas. Eine vollständige Vernetzung von Außenstellen und Leitstand sei unabhängig von den Standorten problemlos zu realisieren – sowohl im In- als auch im Ausland. Einen weiteren Vorteil sieht Hojas in der langfristigen Verfügbarkeit der Technik: "Die Nutzung der IP-basierten Technologien bringt nicht nur Kostenvorteile, sondern ist auch zukunftssicher." Immerhin werde ISDN voraussichtlich 2014 eingestellt. Zudem werden die Telekommunikationsanbieter künftig den gesamten Verkehr in den Next- Generation-Networks auf IP-Basis abwickeln. Ab dann gehören herkömmliche ISDN-Standleitungen der Vergangenheit an. Durch die Konvergenz von Daten- und Sprachnetze wird als Basis die IP-Technologie genommen, wodurch bei den Netzprovidern enorme Einsparpotentiale genutzt werden. Für den Endkunden hingegen wird das Kommunikationskonzept zukünftig das gleiche bleiben, allenfalls sind kleine Modifikationen an der Hardware, beispielsweise neue Adapter, notwendig. (xdial.de)
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