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52 Prozent aller Viren existieren nur 24 Stunden Kurze Lebensdauer um Antiviren-Software zu umgehen
Tag für Tag empfangen die Panda-Sicherheitslabore nahezu 37 000 Exemplare neuer Viren, Würmer, Trojaner und anderer Internet-Bedrohungen. 52 Prozent existieren gerade mal einen Tag. Nach 24 Stunden beenden sie ihre Suche nach neuen Opfern schon wieder. Dann werden sie durch neue Varianten ersetzt und die Suche beginnt aufs Neue. Dass die schädlichen Codes schon nach nur 24 Stunden neu programmiert werden, ist kein Zufall. Dahinter steckt das wirtschaftliche Kalkül professionell organisierter Internet-Krimineller. Mit allen Mitteln erschweren sie Antiviren-Herstellern, ihre Malware-Exemplare zu entdecken. Die Gewinnorientiertheit der Online-Mafia hat den drastischen Anstieg neuer Malware-Exemplare zur Folge. Die Panda-Labore meldeten allein seit Ende des Jahres 2008 einen Anstieg von fast 100 Prozent: Während die Signaturdatenbank Ende 2008 noch 16 Millionen bekannte Signaturen umfasste, beinhaltete sie Ende der ersten Jahreshälfte 2009 schon rund 30 Millionen. Luis Corrons, Direktor der Panda-Labore vergleicht diese Problematik mit einem endlosen Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Hacker unglücklicherweise noch gewinnen: "Wir sind gezwungen zu warten, bis wir die Malware zur richtigen Zeit entdecken, um sie analysieren und entfernen zu können. Traditionelle Antiviren-Hersteller mit lokalen Signaturdateien blieben bei diesem Rennen schon in den ersten Runden auf der Strecke. Ihre Reaktion beansprucht angesichts der heutigen kurzen Infektionswege viel zu viel Zeit. Pandas Collective Intelligence Technologie reduziert die Gefahren durch Echtzeit-Analysen enorm und stellt die schnellste Alternative mit dem besten Schutzlevel dar." (xdial.de)
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